Mitglieder

Christoph Sommer studierte an der LMU München und der Universität Wien Humangeographie. Den Themenkomplex Stadt/Tourismus bearbeitete er zunächst in der Kommunalberatung (CIMA) und anschließend als wissenschaftlicher Referent bei der Handelskammer Hamburg. Seit 2015 promoviert er am Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (GSZ) der HU Berlin zur politisch-verwalterischen Steuerung des gegenwärtigen Stadttourismus. Seine Forschung ist gouvernmentalitätstheoretisch informiert und stützt sich u.a. auf stadtanthropologische Methoden. Christoph Sommer ist Koinitiator der AG New Urban Tourism des GSZ. Kontakt: christoph.sommer[@]gsz.hu-berlin.de

Natalie Stors hat Angewandte Humangeographie mit den Schwerpunkten Tourismusentwicklung und Destinationsmanagement an der Universität Trier sowie an der Universität Lund/Schweden studiert. Seit 2013 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Freizeit- und Tourismusgeographie der Universität Trier angestellt und arbeitet gleichzeitig an ihrem Dissertationsvorhaben zu Airbnb in Berlin. Inhaltlich beschäftigt sie sich dabei insbesondere aus handlungstheoretischer Perspektive mit den Motiven und Hintergründen der Partizipation an solchen Sharing-Angebote. Natalie Stors ist Koinitiatorin der AG New Urban Tourism. Kontakt: stors[@]uni-trier.de

Sylvia Müller hat zunächst Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Tourismus und Marketing im Diplomstudiengang und im Anschluss International Tourismus Management im Masterstudiengang an der Fachhochschule Westküste studiert. Seit 2006, mit Gründung des Instituts für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste, ist sie dort als wissenschaftlich Beschäftigte angestellt, verantwortet den Bereich Primärmarktforschung und ist seit 2014 Stellvertretende Institutsleitung. Zudem blickt Sylvia Müller auf eine siebenjährige Erfahrung als Dozentin (LfbA in Festanstellung) zurück. Parallel arbeitet sie seit Mitte 2015 an ihrem Dissertationsvorhaben zum Tourismusbewusstsein in Deutschland. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird die Betrachtung der Interdependenz zwischen Tourismusentwicklung und wahrgenommener Lebensqualität(en) der autochthonen Bevölkerung sowie deren Messung bilden. Kontakt: s.mueller[@]fh-westkueste.de

Bianca Ludewig ist Kulturanthropologin, Musikjournalistin und Radio-Aktivistin. Studium Ethnologie und Philosophie an der Universität Hamburg. 2009 BA Ethnologie – „Urbane Markierungen als räumliche Interventionspraxis“. 2009-2012 Masterstudium Europäische Ethnologie an der Humboldt Universität Berlin. MA Europäische Ethnologie – „Utopie und Apokalypse in der Popmusik“. Seit 2012 ist sie im DoktorandInnenkolleg „Figuration Gegenkultur“ der Universität Innsbruck, Dissertationsthema: „Transmediale Festivals – kulturelle Praktiken zwischen Musik, Kunst und Kapitalismus“. Seit 2015 Lehrtätigkeit an der Humboldt Universität. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Popkultur und Popmusik, Szeneforschung, Stadtforschung, Festivalforschung, Prekarisierung und kritische Europäisierungsforschung. Mitgliedschaften: GfM – Gesellschaft für Medienwissenschaften; Arbeitsgemeinschaft Populärkultur & Medien; IASPM D-A-CH – International Association for the Study of Popular Music – deutschsprachiger Zweig; ROSAlumni e. V. – Ehemalige StipendiatInnen der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Kontakt: Bianca.Ludewig[@]culture.hu-berlin.de

Katharina Knaus studierte Medien und Kommunikationswissenschaft am Goldsmiths College (University of London) und Historische Urbanistik an der TU Berlin. Seit Mai 2015 ist sie Teil des internationalen Graduiertenkollegs „Welt in der Stadt“ am Center for Metropolitan Studies in Berlin. In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie anhand von Airbnb in New York, wie sich die Vorstellung des Zuhauses durch eine aktive Teilnahme in der Sharing/Gig Economy verändert. Die Arbeit kombiniert semistrukturierte Leitfadeninterviews mit visuellen Methoden und ist im Bereich der qualitativen Sozialforschung zu verorten. Kontakt: katharina.knaus[@]metropolitanstudies.de

Sara Hohmann studierte Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie sowie Soziologie (B.A.) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ihren Master der Historischen Urbanistik (M.A.) absolvierte sie am Center for Metropolitan Studies an der Technischen Universität Berlin. Im Anschluss arbeitete sie als Projektleiterin bei einer Berliner Spezialagentur für Öffentlichkeitsarbeit, Projekt- und Standortmarketing in der Stadtentwicklung. Seit September 2015 studiert sie Nachhaltiges Tourismusmanagement (M.A.) an der Hochschule Eberswalde und arbeitet parallel an ihrem Dissertationsvorhaben über historische Stadtzentren in Lateinamerika im Kontext von lokalen und globalen stadtwirtschaftlichen Prozessen. Schwerpunkte der Arbeit bilden die Wiederentdeckung der lateinamerikanischen Altstadt als touristische Attraktion und Ressource der Stadtentwicklung und die damit koalierenden Verhandlungen über Nutzung, Gestalt, Interpretation sowie soziale Aneignung des urbanen Kulturerbes. Kontakt: Sara.Hohmann[@]hnee.de

Silke Laux studierte Politikwissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte sowie Neuere Deutsche Literatur (M.A.) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Universität Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin. Bereits während des Studiums arbeitete sie als studentische Hilfskraft in der Fachrichtung Tourismus an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und nach Studienabschluss als wissenschaftliche Mitarbeiterin im dort verankerten ESF-geförderten Projekt „Kooperationspotenziale touristischer Stakeholder in der Hauptstadtregion“. Aufbauend entwickelte sie ihr soziologisches Dissertationsvorhaben zu Orientierungen und Wahrnehmungen in der Fremde am Beispiel ausgewählter Gästegruppen in Berlin. In ihrer Dissertation rekonstruiert sie, welche Bedeutungen internationale Sommeruniversitätsstudierende ihrem Kurzzeit-Aufenthalt in Berlin biographisch zuschreiben, wie sich diese Bedeutungszuschreibungen verändern und in Selbstpräsentationen und fremdräumlichen Bildern widerspiegeln. Kontakt: silke.laux[@]hwr-berlin.de

Nils Grube studierte Geographie, Politikwissenschaften und VWL an der Universität Hamburg sowie Stadtplanung an der HCU Hamburg. Nach Abschluss seiner Diplomarbeit war er an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. als Projektmitarbeiter im DFG-Forschungsverbund „Neuordnungen des Städtischen im neoliberalen Zeitalter“ tätig. Seit 2015 promoviert er am Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der HU Berlin zum Thema Touristifizierung städtischer Wohnquartiere vor dem Hintergrund konkurrierender Raumnutzungspraxen. Parallel dazu arbeitet Nils Grube auch praktisch zu Fragen einer möglichen stadtverträglichen Gestaltung des Berliner Tourismusbooms. Beim Berliner Planungsbüro coopolis entwickelt er im Projekt lokal.leben Konflikt verringernde Maßnahmen für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Kontakt: grube[@]lokal-leben.org

Christian Samuel Kirschenmann absolvierte seinen Soziologie-Bachelor an der Universität Bremen mit dem Schwerpunkt Stadt- und Regionalsoziologie. Den Master Interdisziplinäre Lateinamerikastudien studierte er an der Freien Universität Berlin. Seit 2013 promoviert er im Rahmen des Deutsch-Argentinisches Promotionskollegs „Stadt- und Regionalforschung“ an der Bauhaus-Universität Weimar. Im Mittelpunkt steht dabei die Dezentrierung der Perspektive auf Gentrifizierungskonzepte, und zwar mit Ziel, die asymmetrischen Wissensgeographie zwischen Theorie-generierenden Städten des ‚Globalen Nordens‘ und Empirie-erzeugenden Städten des ‚Globalen Südens‘ zu überwinden. Als Fallstudie dient der Stadtteil San Telmo in Buenos Aires. Kontakt: christian.samuel.kirschenmann[@]uni-weimar.de

Agnetha Bartels hat Sozial- und Organisationspädagogik (Bachelor und Master) an der Universität Hildesheim studiert. Nachdem sie nach ihrem Studium ein Jahr als Bildungsreferentin beim Deutschen Roten Kreuz Brandenburg e.V. gearbeitet hat, ist sie seit Juni 2014 Stipendiatin des DFG Graduiertenkollegs Transnationale Soziale Unterstützung. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit Raumaneignungen von jungen Erwachsenen in öffentlichen, privaten und digitalen Räumen, die über das transnationale Netzwerk Couchsurfing hergestellt werden. Kontakt: bartelsa[@]uni-hildesheim.de

Luise Stoltenberg hat Soziologie und Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert und ist anschließend für ihr Masterstudium in Soziologie an die Universität Hamburg gewechselt. Seit Juli 2015 arbeitet sie dort nun als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-geförderten Projekt „Tourismus 2.0“. Im Rahmen dieser Forschung ist auch ihr Promotionsvorhaben angesiedelt, in dem sie anhand des Vermittlungsportals Airbnb und des Gastfreundschaftsnetzwerkes Couchsurfing den Reiz eines fremden Zuhauses als touristische Attraktion erforscht. Die Dissertation widmet sich dabei auch der Frage nach der Beziehung von Tourismus und Allag – eine Frage, die zu den klassischen Themen der Tourismusforschung zählt. Kontakt: luise.stoltenberg[@]wiso.uni-hamburg.de

Thomas Frisch ist seit Juli 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Hamburg. In seiner Dissertation sowie im Rahmen des DFG-geförderten Forschungsprojektes „Tourismus 2.0 – Zwischen medialer Vermittlung und digitaler Entnetzung“ untersucht er mediale Bewertungspraktiken im online-vermittelten Tourismus. Sein Studium der Soziologie absolvierte er an der Univeristät Salzburg sowie an der Universidade Federal do Rio de Janeiro. In seiner Magisterarbeit beschäftigte er sich mit der Analyse des Favela-Tourismus in Rio de Janeiro. Zu seinen Forschungsinteressen zählen u.a. Tourimus- und Mediensoziologie, Slum Tourism und Urban Studies. Kontakt: thomas.frisch[@]wiso.uni-hamburg.de